Und ja, die so genannten kleinen Wunder gibt es. Vielleicht sogar öfters als sich manch einer von uns vorstellen kann. Als damals im Jahre 2007 die Generation Netbooks eine richtige Welle auslösten, haben gut drei Jahr später die „Tablet Computer“ Einzug in den Haushalt begonnen. Jetzt kämpfen sie um die Gunst der User. Tablet Computer, wie z.B. das iPad von Apple, sind dazu da, um möglichst einfach im Internet zu surfen, E-Mails abzurufen, Videos anzuschauen, Musik zu hören und E-Books zu lesen.
Mit dem iPad versucht Apple ein Spagat zwischen Smartphones und Notebooks. Nicht unerheblich ist allerdings das populäre Thema E-Books. Gerade Amazon konnte hier mit dem Kindle E-Book Reader weltweit große Erfolge feiern. E-Books sind Magazine und Bücher, welche in elektronischer Form auf diese Geräte geladen werden können. Diese Reader sind mit ganz speziellen Displays ausgestattet. Meist sind diese lesefreundlichen Bildschirme allerdings nur in Schwarz-Weiss. Das iPad kann hier mit einem gut lesbaren Farbdisplay mit 1024x768 Pixeln aufwarten.
Das 9,7 Zoll große Display beherrscht Fingergesten dank Multitouch. Das iPad kann aber noch mehr. Intern werkelt ein 1,0 GHz Prozessor, der von der Geschwindigkeit fast doppelt so schnell wie ein iPhone 3GS arbeitet. Es gibt das iPad mit unterschiedlichen Speichervarianten (16, 32, 64 GByte) und Kommunikationsmöglichkeiten (WLAN, UMTS).
Der Akku soll für gut 10 Stunden Rechenleistung ausreichen. Mitgeliefert werden die Standard-Programme, wie Mail, YouTube, Safari und das E-Book-App. Ein Großteil der iPhone-Apps können auch auf dem iPad genutzt werden. Allerdings sind auch die ersten echten Apps für Apple’s Neuling verfügbar, welche die Hardware deutlich besser ausnutzen.
Das Apple iPad ist ab Ende Mai 2010 für 449 Euro bzw. für 569 Euro mit WLAN und UMTS erhältlich. Vorbestellungen können ab sofort gemacht werden.
Fotos: © 2010 Apple – iPad (apple.de)