Apple hat Anfang des Jahres bereits eine Software vorgestellt, die das Lesen von so genannten E-Books ermöglicht. Damit können die digitalen Bücher auf Apples neuen Tablet-PC iPad gekauft und gelesen werden.
Dreh- und Angelpunkt ist der Apples iBookstore. Bislang gibt es diesen nur in den Vereinigten Staaten. Der iBookstore hat die 5 größten amerikanischen Verlage unter Vertrag – die europäischen werden folgen. Genauso wie beim Appstore kann sich der Nutzer durch das Angebot klicken oder gezielt nach Bestsellern, Genres oder Neuerscheinungen suchen.
Das Dateiformat der E-Books ist der quelloffnen EPUB-Standard. Apple ergänzt dieses Format mit einer proprietären digitalen Rechteverwaltung. Das App iBooks gibt es vorerst nur für das iPad. Ob Versionen für das iPhone bzw. den iPod touch folgen, bleibt bisher noch unklar. Damit eröffnet Apple ganz klar den Markt für E-Books und stellt sich damit als ernst zu nehmender Konkurrent zum Amazon Kindle auf.